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	<title>Heinzi's Quatschkiste</title>
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	<description>Der Weisheit letzter Schluss</description>
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		<title>Auf die Plätze fertig …. Höss!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sportliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist wohl zu tun, falls einen jemand zum Schifahren auf eine Hütte mitten in einem Schigebiet einlädt? Insbesondere stellt sich diese Frage, falls es gleichzeitig so viel Schnee wie seit Langem nicht mehr auf den Bergen hat. Richtig: Es werden die Schier gewachst und die Kanten geschliffen. In meinem Fall war dies eher schwierig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist wohl zu tun, falls einen jemand zum Schifahren auf eine Hütte mitten in einem Schigebiet einlädt? Insbesondere stellt sich diese Frage, falls es gleichzeitig so viel Schnee wie seit Langem nicht mehr auf den Bergen hat. Richtig: Es werden die Schier gewachst und die Kanten geschliffen. In meinem Fall war dies eher schwierig, denn die gute Schiausrüstung liegt brav in Bludenz im Keller und hat es fein schattig. Dank Bernhard war aber eine komplette Ausrüstung aufgetrieben, wofür ich nochmals danke. Blöd, dass ich den Helm vergessen habe wiederzubringen.</p>
<p>Die besagte Hütte liegt im Schigebiet Hinterstoder in Oberösterreich. Dort war ich jetzt – die Überraschung ist groß – noch nie. Nachdem die Studentenklasse nichts zu tun hat (in den Ferien), reisten die Mädels (Silke, Lisa, Manuela, Carina und Stephanie) sowie Jörg plus bessere Hälfte schon einen Tag vorher an. Die Arbeiterklasse (Boris und ich) konnte erst am Freitag in der Früh anreisen, allerdings zu annehmbarer Fahrzeit und Silke versprach pünktlich um halb zehn von der Bergstation die Lotsin zu mimen. Zumindest war dies der Plan. Leider wurden wir aber Opfer der Dorfarchitektur und trafen erst eine viertel Stunde später bei der leicht frierenden Silke am Berg oben an. Wir haben die nur in Teilen berechtigte Kritik eingesteckt. Dafür staubten wir am lokalen Schwarzmarkt noch zwei günstige Schikarten ab.</p>
<p>Es sieht komisch aus, einen Trolli durch den Schnee zu karren, gut im Falle eines kurzen Fußweges. Gesäumt von weißen Wänden aus Schnee ließ das Knirschen der Schuhe die Vorfreude auf den ersten Schwung in wedelnde Dimensionen steigen. Aber, die Kritik von vorhin noch in den Ohren, was mussten wir feststellen? Hier oben war noch lang nicht alles pistenreif. Soso …. Zum Schivergnügen sei nur so viel verraten. Es gab zwei Tage massig Schnee inklusive Pulverschnee und es konnte durchgehend so richtig Piste, Buggelpiste und Tiefschnee gefahren werden. Herrlichst! Am Ende des ersten Schitages wurden die Neuankömmlinge in die Rituale der Lögerhütte eingeweiht. Obwohl das Schigebiet recht klein, hing an der Wand eine Urkunde „Beste Schihütte Österreichs 2010“! Ob dies nun so genau stimmt ist weniger wichtig. Fakt ist, es ist echt urig dort auf ein Apre-Schi-Biertschi zu gehen.</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=400' title='Höss_2012_02_01'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Höss_2012_02_01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Höss_2012_02_01" title="Höss_2012_02_01" /></a>
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<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=416' title='Höss_2012_02_19'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Höss_2012_02_19-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Höss_2012_02_19" title="Höss_2012_02_19" /></a>

<p>Wie es sich für eine anständige Hütte gehört, ist auch dann zwischen 20 und 21 Uhr aus die Maus. Der Heimweg durch die tiefwinterliche Landschaft, gepaart mit Fackeln, welche den Weg zäumten, war ein echtes Erlebnis. Voller Euphorie musste die seltene Schneemenge ausgenützt werden und es wurde das Dach der Hütte als Sprungturm für Flugeinlagen genutzt. Dank der ersten wagemutigen Pilotin Lisa wussten bald alle, wo Dach und Schneewechte genau ihr Ende hatten. Daheim in der Hütte gab dann die Kombi aus frühem Aufstehen, einem langen Schitag und vielleicht mehr als einem Bier den meisten den Rest. Und nach etwas zum Beißen und ein, zwei Getränken war es Zeit für das Schnarchen. Ich war so fertig, dass ich schon im Sessel eingeschlafen bin und auch mit samt meinem Gewand auf (!) dem Schlafsack sofort weitergeschlafen habe. Allerdings nur bis so gegen 03:00 Uhr. Ich glaube solch einen Durst und ein Hitzegefühl hatte ich selten. Merke: Ein Kachelofen gibt lange Wärme ab. Bei einem heißen Kachelofen wird es ohne zu Lüften wahnsinnig stickig. Also gab es gleich mal zwei halbe Liter Wasser auf ex. Beim Zweiten gurgelte schon der Magen vom ersten. Nachdem ich dann wieder lag, ging es dann bis zum Aufstehen so, dass jeder munter wurde und entweder den Durstqualen erlag oder etwas später anderen Bedürfnissen nachging. Am Frühstückstisch gab es keinen, der nicht verschlafen die gleiche Geschichte zu erzählen hatte.</p>
<p>Zweiter Tag ähnelte dem ersten sehr stark. Leider büßte die Hütte viel von ihrem Charme ein, da ein Faschingsfest veranstaltet wurde und sich die örtliche Jugend in beeindruckender Weise die Kante gab. Somit wankte die Meute etwas früher und auch weniger schlagseitig heim. Nach Körperpflege, Fütterung und Tränkung schlich sich wiederum starke Müdigkeit ein. Je unterbrochen wurde diese, als die Mädels beschlossen einen Iglu zu bauen. Nach kleineren Ambitionen entstand dann aber dann ein Schneebau, gemütlich Platz für drei Personen bot. Also mussten alle hinein. Jetzt war es zwar weniger geräumig, aber dafür gab es plötzlich Getränke und Knabbereien. Leider half alles nichts und irgendwann bekam die Enge etwas Erdrückendes. Der zweite Abend endete hinter einem gekippten Fenster was die Schlafqualität deutlich erhöhte. Die Abreise am dritten brachte schließlich alle wohlbehalten nach Hause.</p>
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		<title>Die SVA-Hitzeschlacht von Altaussee am Loser</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 18:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in dieser Wintersaison (2011/2012) veranstaltete die SVA ihre Schimeisterschaft. Dieses Mal fand die Meisterschaft später als sonst, Ende März, statt. Um das Wochenende etwas mehr genießen zu können, verbrachte ich jenes einen Tag länger von Donnerstag bis Sonntag im kleinen Örtchen Altaussee. Obwohl ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Angestellter der SVA war. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in dieser Wintersaison (2011/2012) veranstaltete die SVA ihre Schimeisterschaft. Dieses Mal fand die Meisterschaft später als sonst, Ende März, statt. Um das Wochenende etwas mehr genießen zu können, verbrachte ich jenes einen Tag länger von Donnerstag bis Sonntag im kleinen Örtchen Altaussee. Obwohl ich eigentlich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Angestellter der SVA war. Bei der Anmeldung im Oktober wusste ich dies allerdings noch nicht und der Betriebsrat meinte im Dezember, es wäre kein Problem daran teilzunehmen, ich müsse nur die Vergünstigungen selber bezahlen. Da es letztes Mal ein großer Spaß war, beschloss ich wieder mitzufahren. Es sei vermerkt, dass hier keine Witze über den Namen dieses sehr stattlichen Berges gemacht werden. Auch wenn er vielleicht der größte Loser auf dieser Erde sein mag.</p>
<p>Anreise war am Donnerstagmittag von der SVA-Zentrale in Wien aus. Martin, IT-Leiter, und Josef, ehemaliger Kollege warteten dort auf mich. Leider verspätete ich mich, was mir prompt vorgehalten wurde, da mittags um 12 die Preise für den Treibstoff angehoben werden (laut Gesetz dürfen die Tankstellen nur einmal am Tag den Preis hochschrauben und dann nur noch verringern). Konnte ich ahnen, dass der Einkauf der Bierration länger dauern sollte, als die Anfahrt mit den Öffis? Aber es war schon zum Schmunzeln als eine ältere Frau drei „Doppler“ kaufen wollte und gefühlte zwei Stunden in ihrem Geldbörserl einen (!) Cent dafür suchen musste.</p>
<p>Die Anreise auf der Autobahn lief dafür problemlos. Einziger Zwischenstopp war in Liezen, einem Städtchen, welches hart um den Titel „Hässlichste Stadt Österreichs“ kämpft. Danach wurde aber auch bald das Ziel erreicht.</p>
<p>Nach der „Aufwärmphase“ wurde die Unterkunft, eine Lodge, bezogen. Ich muss sagen, dies war wohl eine der luxuriösesten Herbergen, welche ich je bewohnen durfte. Zwei Duschen, neue Küche mit großem, gemütlichen Esstisch, Sauna, Fußbodenheizung, tolle Betten mit sehr guter Matratze, WLAN, …, alles in allem ein Wahnsinn. Die gemütliche Geigeralmhütte lockte zum ersten Beisammensein und so wurde es noch ein langer Abend.</p>
<p>Der erste Schitag begann mit dem Ausleihen von Schimaterial. Es war gar nicht so einfach, den „Schiwart“ zu überzeugen, ein guter Schifahrer zu sein. Aber die Belohnung waren Fischer RC4 für das kommende Schivergnügen. Folgende Schnee- und Wettersituation ward nun vorgefunden:</p>
<p>Schneetechnisch war ich stark überrascht. Laut Einheimischen gab es heuer am Loser bis zu sechs Meter Schnee. Somit war wirklich genug davon vorhanden. Das Kaiserwetter an diesem Wochenende ließ auch keine Wünsche offen, außer vielleicht, dass sich die Temperaturen nicht ganz im Zaum halten konnten. Mit anderen Worten, ab ca. zwei Uhr nachmittags war es einfach zu heiß zum Schifahren. Da das Schigebiet nur zwischen 850 und 1900 Metern liegt, ist auch der Höheneffekt nicht sehr erquickend. Es war so heiß, dass nach dem Abschwingen auf dem Schilift keine Abkühlung mehr erfolgen konnte und die Schweißtropfen nur so flossen und sich zudem fast Hitzewallungen einstellten.</p>
<p>Kein Wunder, dass am zweiten Tag einfach das Abendessen ausgelassen wurde. Denn ein Tiroler Urgestein hat einfach den Griller ins Auto eingepackt. Warum nicht einmal im Winter am Abend was grillen? Und für Stimmung sorgte die Wiedergeburt des „Ghettoblasters“! Oben Smartphone oder was auch immer anstecken und los geht’s. Der Klang ist echt beeindruckend, der Akku hält wesentlich länger als früher und Dank Fernbedienung muss niemand lange auf ein Lied warten. Ein Hoch der Technik (und den Snobs, die diese Besitzen)!</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=385' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee03'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee03" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee03" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=386' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee05'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee05-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee05" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee05" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=387' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee12'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee12" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee12" /></a>
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<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=389' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee14'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee14" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee14" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=390' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee17'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee17-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee17" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee17" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=391' title='2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee18'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee18-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee18" title="2012_03_SVA_Schimeisterschaften_Altaussee18" /></a>

<p>Am zweiten Tag stand das Rennen vor der Tür. Mit Startnummer 219 hatte ich Zeit zum Ausschlafen und irgendwie auch wenig Ambitionen. In der Hitze Wasserschifahren ist nicht meins. Ich wollte ja schon ein Kajak ausleihen. Beim Einfahren mit Martin wurde nach einer Stunde der Durst so groß, dass wir zur Stärkung gleich einen Radler zu uns nahmen. Danach war der Durst immer noch groß, aber nicht mehr so störend. Dann die Überraschung. Zwar war es wirklich extrem warm, aber der örtliche Schiverein hatte wirklich keine Mühen gescheut. Zielraum, Piste, Zeitanzeige und mehr machten einen Staunen. Darüber hinaus wurde in der Nacht mit Salz präpariert und die Piste war in perfektem Zustand. Während der Fahrt hatte ich wirklich ein Hoch der Schifahrgefühle. Dumm nur, dass ich die Straßenschuhe nicht aus der Lodge mitgenommen hatte. So musste ich nach der Rückgabe barfuß heimwandern. Vor allem das Schmelzwasser ist leider nicht geil, sondern verdammt kalt.</p>
<p>Am Abend dann die Siegerehrung in der Feuerwehrhalle. Die Feuerwehr hatte dafür alle Fahrzeuge aus der Halle hinausgebracht und am Parkplatz abgestellt. Leider weiß ich keine einzige Abkürzung der Einsatzfahrzeuge mehr. „RFLA“ dürfe wohl ein „Recht-Lautes-Feuerwehr-Auto“ sein. Martin bestand darauf, alle Bierreserven mitzunehmen und unter dem größten Feuerwehrauto zu platzieren. Die ganze Zeit über konnte dort Nachschub gefunden werden. Sind wir nicht langsam zu alt für so etwas? Nach der Zeremonie ? ich durfte einen Pokal mitnehmen &#8211; dann eine positive Überraschung. Es kam keine olle Mutantenstadlband, sondern ein Quartett von richtigen Musikern mit Geige, Kontrabass, Ziehharmonika und Gitarre. Es war eine Wonne, echte Volksmusik, wie in einer urigen Schihütte, Interpretationen von neuen/bekannten Stücken und dazu etwas irische Volksmusik, weil ja St. Patricks Day war. Hier zeigte sich leider, dass viele Menschen einfach nur Banausen sind. Mehr als die Hälfte zog es vor zu gehen und in eine Dorfdisko zu gehen. Der Rest konnte aber das dargebrachte schätzen und es kam eine überwältigende Stimmung auf. Der Ausklang und die Heimreise am nächsten Tag standen ganz im Zeichen der Katerstimmung, dennoch, es war schön, am Fuße des Losers gewesen zu sein!</p>
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		<title>Zwei Funken die Beide keiner sind!</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Verein der Vorarlberger in Wien sei Dank gibt es in dieser unserer Hauptstadt seit geraumer Zeit jedes Jahr einen echten Funken. Dafür wird eine Funkenzunft aus dem Ländle mit dem Bau eines Solchen beauftragt. Heuer war die Zunft aus Dalaas an der Reihe. Am Himmel, einer großen Veranstaltungswiese am Cobenzl findet das Ereignis jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Verein der Vorarlberger in Wien sei Dank gibt es in dieser unserer Hauptstadt seit geraumer Zeit jedes Jahr einen echten Funken. Dafür wird eine Funkenzunft aus dem Ländle mit dem Bau eines Solchen beauftragt. Heuer war die Zunft aus Dalaas an der Reihe. Am Himmel, einer großen Veranstaltungswiese am Cobenzl findet das Ereignis jedes Jahr statt. Es gibt Musik, Essen, Trinken und sogar ein Feuerwerk. Eigentlich schaut die Sache ja recht authentisch aus.</p>
<p>Doch heuer, 2012, war nicht ganz alles so toll, wie anfangs befürchtet. Nach dem Marsch von der Busstation zum Himmel, musste ich noch lachen, dass sich im Bus schon ein Besucher übergeben musste, was für etwas Tumult gesorgt hat. Gut, solange der Augenzeuge genug Sicherheitsabstand innehat, lässt es sich leichter schmunzeln. Angekommen traute ich meinen Augen kaum. Statt eines großen Funkens standen da zwei so kleine Holztürmchen in der Pampa. Beim Anblick der Beiden konnte glatt eine Art Mitleid aufkommen. So süß und putzig waren die zwei Fünkchen. Ich konnte kaum glauben, was ich erblickte und beschloss, nach einem Bier nochmal genauer hinzusehen.</p>
<p>Nun, wie soll ich es ausdrücken? Eigentlich erwarte ich ja von Volksfesten, an denen auch viele Familien teilnehmen, eine ausgewogene und faire Preispolitik. Daher waren 4! Euro für einen Plastikbecher wenig erquickendem Ottakringer in der Kälte einfach nur eine Frechheit. Gut, dass die „Meicka-wären-größer-gewesen-Grillwürstchen“ mit Senf und Brot ebenfalls gemütliche 4! Euro gekostet haben. Da lacht das Herz und der erste große Schluck ist nicht für den Durst.</p>
<p>Dann folgten die Ansprachen der Organisatoren. Erstes Highlight dieser Rede war, dass noch auf die Feuerwehr gewartet werden musste, bevor der Funken angezündet werden konnte. Was heißt bitte, die sind noch nicht da? Wobei bei den zwei Häufchen Elend hatte ich glatt Verständnis dafür. Glücklicherweise dauerte das Zuwarten nicht lange und es folgte die Erklärung für die Lagerfeuer: Wien ist nicht Vorarlberg – Wien ist ein bisschen anders. So hat die Rede tatsächlich angefangen. Die Erklärung jedoch, warum es zu so einem Witz von Funken kommen konnte, hat es aber in sich. Seit diesem Jahr ist das neue Luftemissionsgesetz in Kraft, um die Luftqualität zu schützen und der Bürgermeister von Wien konnte für den Funken keine Ausnahme machen. Jetzt war ich dann schon sauer. Jeder zweite Blödmann fährt sinnlos durch Wien und immer mehr Geländewagen kurven durch die Großstadt, aber einmal im Wienerwald ein Feuer anzünden ist zu viel? Es lebe die Bananenrepublik Österreich. Dafür war das Feuerwerk ganz nett, wenngleich zwei Raketen auf Meereshöhe inklusive 2 Meter in die Luft gingen. Zu guter Letzt gab es auch keine „Funkahex“, sondern ein armer Auserwählter durfte mit einer Signalrakete nach oben schießen. Das Fazit lautet: So nicht, ich geh&#8217; heim ….</p>
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		<title>Es lebe mein Busfahrer, mein Busfahrer lebe hoch!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 19:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschlafen wirkend fährt Heinzi in der Früh mit dem Bus (13a) in die Arbeit. Nach langer, durch Zeitunglesen etwas verkürzter Busfahrt, erreicht er die Haltestelle seines Vertrauens. Die Türe schlägt hinter ihm zu und Heinzi schlendert in Richtung Büro. Nach wenigen Schritten bemerkt er ruckartig, dass er sein smartes Mobiltelefon (teuer) nicht in seiner Hosentasche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verschlafen wirkend fährt Heinzi in der Früh mit dem Bus (13a) in die Arbeit. Nach langer, durch Zeitunglesen etwas verkürzter Busfahrt, erreicht er die Haltestelle seines Vertrauens. Die Türe schlägt hinter ihm zu und Heinzi schlendert in Richtung Büro. Nach wenigen Schritten bemerkt er ruckartig, dass er sein smartes Mobiltelefon (teuer) nicht in seiner Hosentasche mit sich führt. Erschrocken durchstöbert er die Tasche, aber es bleibt nicht auffindbar. Noch erschrockener schreitet er zurück, aber das Gerät befindet sich nicht auf dem Asphalt rund um die Station.</p>
<p>Mit etwas schnellerem Schritt geht ein nun nicht mehr so müde wirkender Heinzi ins Büro. Dort angekommen schreibt er eine Email an die WG-Kollegen, ob sein Händi eventuell im Zimmer zurückgelassen wurde. Wunderlicherweise ist Christoph schon wach (braver Student), kann aber nur vermelden, dass er das Telefon nicht finden kann. Heinzi ist jetzt unrund. Auch ist der „Offlinemodus“ eingeschalten, er kann also nicht einfach anrufen und hoffen, dass jemand das Handy bemerkt. Gerhard mein, jetzt kannst nix mehr tun. Es ist nicht fein, aber es gibt schlimmere Situationen. Kathi meint, eventuell bringt es ja ein ehrlicher Finder zurück. „Ja genau!“ entgegnet Heinzi, erinnert sich aber, als er im Winter jemandem das Handy zurück gebracht hat. Tja.</p>
<p>Unglücklichen Mausklicks wird das Portal des Betreibers angepeilt und dort die SIM-Karte komplett gesperrt. Kaum zurück im Büro versucht die Vermittlung einen leicht schmollenden Heinzi schon zum dritten Mal zu erreichen. Seltsam. Jetzt kriegt Heinzi einfach nur noch lachend, staunende Augen! Ein Fahrgast hat das smarte Telefon gefunden und dem Busfahrer gebracht. Dieser kannte das Telefon, hat den Modus geändert und zu Hause in Bludenz angerufen. Mein Vater hat dessen Nummer notiert und Sohn im Büro verständigt. Heinzi konnte den Busfahrer erreichen, welcher eine Haltestelle auf der Rückfahrt als Treffpunkt fixierte.</p>
<p>Mit süßem Gebäck vom Bäcker wartete ein richtig erleichterter und dankbarer Heinzi an der Haltestelle. Die staunenden Fahrgäste bei der Übergabe ignorierend wurde das Handy gegen das Gebäck getauscht und Heinzi konnte glücklich ins Büro zurück hüpfen. Leider musste er bis spät in die Nacht eine Sendepause einhalten, bis die SIM-Sperre wieder aufgehoben wurde.</p>
<p>Danke, lieber Busfahrer!!</p>
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		<title>WG-Party „Ich hab&#8217; dich lieb!“ 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 19:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer eine WG eröffnet, der eine WG-Party schmeißt! Beinahe jedem (ehemaligen) WG-Bewohner dürfte dieses Motto mehr oder weniger geläufig sein. So war auch uns, Martin, Christoph und mir, bei unserem Einzug klar, dass solch ein Event eines Tages vor der Türe stehen würde. Erwähnenswert ist jetzt vielleicht, dass der Einzugstermin schon sein einjähriges Jubiläum hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Wer eine WG eröffnet, der eine WG-Party schmeißt! Beinahe jedem (ehemaligen) WG-Bewohner dürfte dieses Motto mehr oder weniger geläufig sein. So war auch uns, Martin, Christoph und mir, bei unserem Einzug klar, dass solch ein Event eines Tages vor der Türe stehen würde. Erwähnenswert ist jetzt vielleicht, dass der Einzugstermin schon sein einjähriges Jubiläum hinter sich hatte.</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=359' title='WG_Party_2011_01'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/WG_Party_2011_01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="WG_Party_2011_01" title="WG_Party_2011_01" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=360' title='WG_Party_2011_02'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/WG_Party_2011_02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="WG_Party_2011_02" title="WG_Party_2011_02" /></a>
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<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=363' title='WG_Party_2011_05'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/WG_Party_2011_05-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="WG_Party_2011_05" title="WG_Party_2011_05" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=364' title='WG_Party_2011_06'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/WG_Party_2011_06-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="WG_Party_2011_06" title="WG_Party_2011_06" /></a>

<p>Gründe für solch eine lange Durststrecke sind vor allem die zum Teil recht komplizierte Lebensweise der WG-Bewohner, als auch ein sehr kleiner Faible für solch ein Fest einzelner. Irgendwie konnte aber nach mehreren Überredungsanläufen ein Termin gefunden werden. Die nächste Einschränkung gab die Wohnung mit ihrer recht geringen Große (ca. 65 m²) vor. Deswegen war der Teilnehmeranzahl räumlich gesehen Grenzen gesetzt. Daher beschlossen Martin und Christoph, grundsätzlich nur Personen einzuladen, welche auch beim Umzug selbst geholfen haben. Ich war nicht dagegen, auch wenn ich eine Menge Personen mehr einladen hätte können bzw. müssen. Beim nächsten Mal werde ich Wiedergutmachung betreiben!</p>
<p>Wie kommt man eigentlich auf ein Motto wie „ Ich hab dich lieb“? Dahinter verbirgt sich eine kleine Anekdote, welche bis heute nicht geklärt werden konnte. Eines schönen Tages, es könnte aber auch regnerisch gewesen sein, fand Christoph an der Wohnungstür ein Post-It mit der handschriftlichen Aufschrift „Ich liebe dich“ plus Herzsymbol. Zur damaligen Zeit hatten sowohl er als auch Martin eine Freundin. Daher wurde der Fund zurückhaltend behandelt. Trotz ausschweifender Diskussion war es uns unmöglich auch nur zu erahnen, an wen die Botschaft gerichtet gewesen war. Daher, wichtige Botschaften sind unbedingt genau zu adressieren!</p>
<p>Schlussendlich waren gut 40 Personen auf der Gästeliste, was für diese Wohnung schon leichte Platzprobleme bedeuten kann. Erster Gedanke galt dem Wohl der Gäste, was da wäre Speis und Trank. Meine letzte WG-Party wurde durch ein Ermangeln an Trank leicht getrübt. Daher wurde gut dimensioniert geplant. Zum Thema Speis gab es dann wieder restriktive Parameter. Einige Gäste waren überzeugte Vegetarier und ein, zwei andere wiederum litten unter diversen Lebensmittelunverträglichkeiten. Der einzig offensive Parameter war, dass die Menge ausreichend sein sollte. Es wurde beschlossen, ein vegetarisches Chili auf Tofubasis zu brauen. Ich war so froh um meine „Vicious Viper“, ehrlich!</p>
<p>Das Einkaufen an sich war kein Problem, abgesehen vom schwereren Transport. Aber Dank eines ausgeborgten Einkaufswagens gab es nur geringe Schwierigkeiten. Die Deko der Party war wenig aufwendig, handelt es sich doch um eine Burschen-WG bestehend aus drei Gsibergern. Das Gekoche jedoch forderte dann wirklich Mühe und Zeit. Zwar habe ich schon öfters für viele Personen gekocht, aber es kommen einem dann doch in der Mitte große Zweifel. Im Vorfeld wurden zwei große Kochtöpfe organisiert, jedoch wurde im Verlauf des Kochens klar, dass der Platz zu wenig war. Genau genommen war der Platz schon alle, da war gerade die Hälfte der Zutaten darin enthalten. Erste Maßnahme war, zwei kleinere Töpfe zu vergattern. Dies half dann weiterzumachen, jedoch nur solange, bis auch dieser Raum dahin war. Verdammt! Es half nichts, es musste einfach so lange gekocht werden, bis der Flüssigkeitsverlust groß genug war, was nach zwei Stunden unter Volldampf erreicht wurde. Wie lange die Wohnung noch nach Chili riecht, lässt sich jetzt nur schwer abschätzen.</p>
<p>Die Party war ein Erfolg. Die Gäste waren gut drauf, das Essen schmeckte (scharf) und alle waren froh und frei. Gut, dass einigen das Essen zu scharf wurde, ist jetzt nicht wirklich mein Problem. Es wurde Warnung ausgegeben. Diverse Gäste ließen sich auch vom angekündigten Getränkevorrat nicht beirren und kamen in Begleitung eigener Flüssigkeiten. Aber so mancher Geschmack ist einfach zu ausgefallen, um berücksichtigt zu werden. Ich persönlich kenne jetzt niemanden, der sich Bananensaft kauft, um damit ebenfalls ausgefallene Spirituosen zu verdünnen. Dennoch, unter anderem dank exotischer Mischungen unter Zuhilfenahme fremder Getränke und Alkohol war auch ich bald in einem sehr gemütlichen Zustand. Nur ein Problem schien offensichtlich zu werden. Wesentlich Trinkfeste Gäste mussten kurzfristig absagen und es waren eben auch Getränke von Dritten vorhanden. Als Resultat daraus war der Konsum unserer Vorräte weit weniger voluminös, als berechnet. Schlussendlich blieb in etwa die Hälfte davon unangetastet. Vielleicht hätten Notfallmaßnahmen wie exzessive Trinkspiele diese Situation entschärfen können. Doch dazu kam es nicht.</p>
<p>So gegen drei Uhr in der Nacht gab die Party sich ein Ende und der harte Kern marschierte ins Einbaumöbel, wo ich noch etwa bis vier Uhr blieb und dann in mein Bett fliegen musste. Der nächste Morgen brachte die Erkenntnis, dass eine WG-Party einfach erst nach dem Aufräumen vorüber ist. Ganz abgesehen davon, dass literweise Bier und Wein und Mischgetränke wieder in Richtung Keller transportiert werden musste. Zur Feier der Feier wurde schließlich der Film „Das große Fressen“ zum Besten gegeben. Meine Empfehlung!</p>
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		<title>ÖCV-Schimeisterschaften 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 17:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich beginne mit dem zweiten Tag, hauptsächlich da der Vortag bis auf die Anreise sowie ein paar gemütlichen Bierchen wenig zu berichten hergab. Nun, der erste Renntag begann überraschend mit lästigem Kopfweh, was nicht als guter Anfang gewertet werden kann. Dass es sich eher nicht um Wetterkopfweh handelte, wurde nach einer Teambesprechung schnell klar. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beginne mit dem zweiten Tag, hauptsächlich da der Vortag bis auf die Anreise sowie ein paar gemütlichen Bierchen wenig zu berichten hergab. Nun, der erste Renntag begann überraschend mit lästigem Kopfweh, was nicht als guter Anfang gewertet werden kann. Dass es sich eher nicht um Wetterkopfweh handelte, wurde nach einer Teambesprechung schnell klar. Das regionale Bier hat anscheinend Nachwirkungen.</p>
<p>Die erste Rennbesichtigung zu früher Stunde brachte folgendes Resultat. Etwa ein gutes Drittel der Teilnehmer ist mit Schirennanzug angereist. Irgendwie war dies für mich doch überraschend und zugleich negativ beunruhigend in Bezug auf meine Rennchancen. Die Piste war eisig und steil, der Kurs sehr anspruchsvoll und das Wetter ein wirklicher Traum. Sofort wurde mit Kaffee und Schiwasser dem hartnäckigen Kater der Kampf angesagt. Der erste Durchgang brachte die Erkenntnis, dass Schikadererfahrung in Jugendjahren auch später stark zur Rennzeit beiträgt. Auch der zweite Durchgang konnte daran nur wenig ändern. Dafür ist so ein Rennen mit zwei Durchgängen überraschend anstrengend. Daher wurde nur noch eine Stunde lang nach Rennende die Piste gebügelt, bevor die Teilreise zum Après-Ski angetreten wurde. Nach zwei Radlern hat sich die Idee einer allgemeinen Ruhephase als notwendig erwiesen. Während dieser Zeit traf Mulan in Mauterndorf ein und konnte unsere ersten Eindrücke (-&gt; Kaff) bestätigen.</p>
<p>Egal, es galt den Empfangsabend auf der Burg und dessen Buffet nicht zu verpassen. Es wurde die Devise „Weißbier anstatt Helles“ ausgerufen und konsequent verfolgt. Das Buffet war heillos überdimensioniert und eines Couleurstudenten wahrlich würdig. Es gab weder Obst noch Gemüse – nicht einmal als Beilage! Ein Bbr. aus Wien, welcher tatsächlich Vegetarier war, musste hungriger von dannen ziehen und das obwohl es noch Kiloweise Fleisch, Wurst, Speckknödel, … gegeben hätte. Ist schon bitter so eine Situation. Nun ging aber das Weißbier aus, was eindeutig ein kein Stimmungsbringer war. Daher wurde der Weg in eine Kneipe gesucht. Im „Treffpunkt“ wurden wackere Mitstreiter gefunden und sofort die ersten weißen Spritzer rasch ausgetrunken. Unglücklicherweise bekamen zwei drei Kriegern diese Getränke nicht sonderlich. Die darauf folgenden Reaktionen veranlassten die Meute, wiederum sich eine weitere Spelunke zu suchen. Nach weitem Marsch über die Straßenseite fand sich ein passendes Etablissement. Weitere Getränke später gab es eine kleine Aufregung, da sehr betrunkene belgische Schiurlauberinnen einen Zimmerschlüssel nicht finden konnten. Auf Grund mangelnder Attraktivität fand sich kein SOBler, welcher Unterschlupf geben hätte können. In etwa kurz vor dem frühen Morgen haben es die fabulösen Schilehreranwerter vom Arlberg dann geschafft, so viele Vodka-Cola zu trinken, dass die Limonade leer getrunken war. Zwar hätte sich ein Ersatz gefunden, aber die Barmädels wollten heim. Um uns zur Heimkehr zu bewegen wurden wir sogar nach Hause kutschiert!</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=347' title='Mauterndorf01'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Mauterndorf01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mauterndorf01" title="Mauterndorf01" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=348' title='Mauterndorf02'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Mauterndorf02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mauterndorf02" title="Mauterndorf02" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=349' title='Mauterndorf03'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Mauterndorf03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mauterndorf03" title="Mauterndorf03" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=350' title='Mauterndorf04'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Mauterndorf04-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mauterndorf04" title="Mauterndorf04" /></a>

<p>Der zweite Renntag stand im Zeichen des Slaloms und begann mit drastisch vermindertem Kopfweh. Dafür war der Gesamtzustand schon etwas abgekämpft. Der Slalomhang war kürzer, etwas weniger steil, dafür knackig eisig. Neben dem Rennslalom wurde extra ein Übungsslalom gesteckt. Ideal um sich einzufahren, oder wie in meinem Fall, überhaupt einmal Slalomstangen kennen zu lernen. Vor mir wartete eine junge Frau geduldig, bevor sie sich am Übungshang versuchte. Was genau vier Stangen gut ging, um dann mit einem Einfädler zu enden. Das wäre jetzt ja nicht so schlimm, wäre da nicht die Tatsache, dass die junge Schifahrerin quasi ungebremst mit dem Kopf aufschlug und benommen nach unten schlitterte. Etwas erschrocken fuhr ich hinterher, ergriff ihren Schi und packte die Frau am Arm, um das Schlittern zu stoppen. Meine Frage nach dem Wohlbefinden wurde mit einem Anheben des Kopfes quittiert, aus dessen Mund uns Nase das Blut quasi heraus geronnen kam. Glücklicherweise waren sofort weitere Teilnehmer zur Stelle, darunter auch ein Mediziner. So beschränke sich meine Hilfe auf die Verständigung der Pistenrettung. Es stellte sich die Situation jedoch gottlob als doch eher harmlos heraus, aber die Blutlacke im Schnee und die Info, dass sich am Vortag ein Teilnehmer seinen Schienbeinkopf zertrümmerte, gaben der Vorfreude massive Probleme. Die Truppe gab die Parole aus: „Das Bier muss am Abend noch schmerzfrei trinkbar sein!“. Im Nachhinein muss ich sagen, Slalom ist wirklich aufregend zu fahren, anstrengend und fordernd. Viele Pistenkilometer wurden an diesem Nachmittag sowieso nicht mehr bewältigt. Aber dafür die Sonne auf der Sonnenterasse intensiv bei Speis, Trank und Gelächter genossen.<br />
Die abendliche Siegerehrung kann durchaus auch als Materialschlacht bezeichnet werden. Ansonsten ist meine Heimkehr mit zwei Pokalen schwer zu erklären. Den besten Preis jedoch ergatterte unser Tscherfi. Die zwei Teilnehmer, welche am nächsten an die Durchschnittszeit heranfuhren, wurden mit zwei Gutscheinen bedacht. Tja, und unser Tscherfi war der Durchschnittlichste von allen. Dennoch muss ich der Idee einen gewissen Charme zusprechen. Nach langem Verteilen war die Siegerehrung dann doch vorbei. Muli, Joker und ich waren dermaßen geschlaucht, dass wir nicht mehr aus allen Rohren feuern konnten und uns relativ früh in die Federn begaben. Nur Tscherfi, beflügelt von Abgabe seiner Masterthesis, hielt dem Druck stand und gab alles für das Team. Ich war sehr froh, am Sonntag daheim angekommen zu sein!</p>
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		<title>Wo ist meine Mütze und wem gehört überhaupt das Handy da am Gehsteig?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 21:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal näherte sich die Weihnachtszeit, was wiederum auch daran zu erkennen war, dass auf diversen Buden Krambambuli gebraut und ausgeschenkt wurde. Wie bekannt gibt es zwei Möglichkeiten: Das Getränk wird schmackhaft oder einfach nur sehr alkoholhaltig zubereitet. Auf der Rugia ist bekanntlich letztere die gelebte Wahl. Dafür muss nicht so viel davon getrunken werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal näherte sich die Weihnachtszeit, was wiederum auch daran zu erkennen war, dass auf diversen Buden Krambambuli gebraut und ausgeschenkt wurde. Wie bekannt gibt es zwei Möglichkeiten: Das Getränk wird schmackhaft oder einfach nur sehr alkoholhaltig zubereitet. Auf der Rugia ist bekanntlich letztere die gelebte Wahl. Dafür muss nicht so viel davon getrunken werden, bis das Rauschkind erscheint.</p>
<p>Nun, irgendwann war auch ich an diesem Punkt angelangt und brach in Richtung Schlaf auf. Zu Fuß im tatsächlich etwas weißen Wien kam mir recht bald der Gedanke, dass es rund um meine Ohren recht zugig war. Doch meine Mütze konnte ich nicht aufsetzten, denn sie war irgendwie nicht da! Vielleicht ist diese mir ja aus der Jackentasche in den Schnee gefallen, kam mir in den Sinn. Zurückstapfend graste ich mit den Augen den Gehsteig ab und siehe da, etwas lag im Schnee. Ein Handy war es, etwas älter und nicht meines.</p>
<p>„So ein Mist!“ Jetzt hängt mir das auch noch nach. Doch ich bin eine gute, ehrliche Haut, also machte ich mit mir folgenden Handel aus. Falls keine Sperre vorhanden ist, so wird der letzte Anruf zurückgerufen. Ansonsten fliegt das Handy wieder zum Boden. Es war ja klar, dass sich auch noch prompt eine sehr pubertär klingende Mädchenstimme meldete und aufgeregt erzählte, wie verzweifelt ihre Freundin nicht wäre. Ok, ich trug auf, dass sie mich morgen auf diesem, ihrem Handy, erreichen könne. Aber ja nicht vor Mittag! So wurde es ausgemacht und ich marschierte zurück zur Bude, wo ich natürlich nicht meine Mütze finden konnte.</p>
<p><a href="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Handy_gefunden_2010.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-331" title="Handy_gefunden_2010" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Handy_gefunden_2010-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Irgendwann knallte ich in die Federn und schlief ein. Bis mich ein schrillendes Gebimmel aus dem Schlaf riss. Vollkommen neben meinen Schuhen konnte ich mich dann an das Handy erinnern, hob ohne Hinzusehen ab mit einem „Hallo?“ Jetzt war meine Stimme leicht heiser und vollkommen verkatert. Am anderen Ende der Leitung befand sich eine besorgte Mutter, dessen Tochter sich noch nicht gemeldet hatte. Wie auch, war ja deren Handy gerade in meiner Hand. Doch das komplett entsetzte Gesicht dieser Mutter konnte ich förmlich vor mir sehen in diesem Moment. Dieser gelebte, ins Mark fahrende Schock. Ich versuchte schnell die Situation zu erklären, konnte aber nur noch das Auflegen dieser Mutter vernehmen. Irgendwie meldete sich dann die Tochter und ich brachte ihr das Handy entgegen. Da stand dann eine vielleicht 14-jährige Zahnspannenträgerin, leicht verlegen und ein Mit zwanziger, der innerlich nur noch lachen konnte bei dem Gedanken an das Theater, welches diese Tochter bald erwarten würde!!</p>
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		<title>(Bludenz) Feldkirch &#8211; Einsiedeln</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 21:57:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die wandern gerne. Es gibt Menschen, die wandern viel und es gibt Verrückte, die wandern gar von Wien nach Santiago de Compostela. Symptome solchen Wahns sind beispielsweise das Stammeln von Phrasen wie &#8220;Ich bin am Jakobsweg.&#8221; Was ist nun zu tun, falls jemand tatsächlich von dieser Idee befallen wird? Er wird natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die wandern gerne. Es gibt Menschen, die wandern viel und es gibt Verrückte, die wandern gar von Wien nach Santiago de Compostela. Symptome solchen Wahns sind beispielsweise das Stammeln von Phrasen wie &#8220;Ich bin am Jakobsweg.&#8221; <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_eek.gif' alt=':shock:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was ist nun zu tun, falls jemand tatsächlich von dieser Idee befallen wird? Er wird natürlich tatkräftig dabei unterstützt. <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_exclaim.gif' alt=':!:' class='wp-smiley' />  Unser Mulan war einer der ersten, welcher diese Unterstützung versprach. Angesteckt während der Inkubationszeit wurden dann auch noch der Wuz und ich selbst. Der Plan ward geboren: Wir begleiten den Irren (Spitzle) auf seiner schwierigen Etappe von Bludenz(A) nach Einsiedeln (CH). Einige Eckpunkte der Route sind die Länge von mehr als 100 km und das Höhenprofil von etwa 1800 Metern.</p>
<p>Nachdem wir drei Musketiere uns mit passendem Equipment eingedeckt hatten, trafen sich Wuz, Spitzle und ich Vorabends in einer Kneipe, um die genaue Route zu planen. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber in Begleitung weiterer Gesellen fand ich mich um 04:00 im &#8220;Asylantis&#8221; mit einer weiteren leeren Flasche Wodka wieder und beschloss kopfschüttelnd, doch noch drei Stunden zu schlafen. <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' />  Die beiden anderen Haudegen hatten noch das Bedürfnis in einem Striplokal eine Cowboyschorle trinken zu gehen. Mein Kopfschütteln intensivierte sich etwas.</p>
<p>Erster Tag: Feldkirch &#8211; Sargans<br />
Komplett im Sand wartete ich am sehr frühen Morgen an der Straße auf Papa von Spitzle, welcher uns nach Feldkirch zu Mulan seinem Domizil fahren würde. Ich war so kaputt, dass ich mich hinsetzen und zusätzlich an einen Pfosten anlehnen musste. Hochgerissen wurde ich nur von einem Radfahrer, welcher an mir vorbei zur Arbeit fuhr und in schallendes Gelächter ausbrach. <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> Â Nach kurzer Autofahrt trafen wir bei Mulan ein, welcher es nicht fassen konnte, in welchem Zustand wir uns befanden. Nach einem überlebenswichtigem Frühstück und einem noch viel wichtigeren Schnaps ging es los. Mulan übernahm die Spitze, um uns auf den richtigen Weg zu losten. Nach etwa 500 Metern mussten wir feststellen, uns verlaufen zu haben und baten das GPS-Navigationsgerät um Hilfe. Querfeldein nach einem steilen Anstieg wurde der richtige Weg gefunden und die drei Nachtschwärmer bereuten jede Sekunde Schlafmangel und jeden Tropfen Alkoholgenuss. Kurz darauf begegnete uns dann ein richtiger &#8220;Alki&#8221; und unsere Schmerzen waren nur noch halb so schlimm. Die Stimmung wurde besser und kurze Zeit später konnte die Grenze nach Liechtenstein überwunden werden. Mit neuen Kräften ausgestattet begann ein Ritual, welches sich durch die ganze Reise ziehen sollte: Es wurde ständig Blödsinn geschwafelt und jeder, der es wagte auch nur einen intelligenten Satz zu beginnen, bekam ein freundliches &#8220;Halt se&#8221; zu hören (hdt: Sei bitte still!).</p>
<p>Dass Liechtenstein jetzt nicht für seine große Fläche berühmt ist, war mir bewusst. Dass es jedoch locker in einem halben Tag durchschritten werden kann, war dann doch ein leicht komisches Gefühl. <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=':wink:' class='wp-smiley' />  Leider wurde uns Neulingen nach der Grenze zur Schweiz erst bewusst, was pilgern auch bedeuten kann: Einen Damm (am Rein) stundenlang entlangzulaufen, ohne sichtbares Ziel zu erkennen, kann etwas zermürbend sein. Leider bekam Mulan eine große Blase, welche sich nicht gut behandeln ließ. Er musste die letzte Stunde Wandern per Zug abkürzen. Am Abend trafen wir uns in der ersten Herberge wieder. Leider hatte das Restaurant Ruhetag, was doch für Verwunderung sorgte. Es war ja schließlich Samstag. Nach gefundener Pizzeria und einem kurzem Barbesuch musste ich feststellen, dass meine Gelenke beleidigt waren und war dann froh um die Nachtruhe.</p>
<p>Zweiter Tag: Sargans &#8211; Niederurnen<br />
Das Aufstehen am zweiten Tag brachte die Erkenntnis, dass nun der Kater endgültig überwunden ward, die Schmerzen aber einfach zu den Sehnen und Bändern nach unten gewandert sein mussten. Die ersten Schritte nach dem Frühstück waren wenig erquickend, aber es stellte sich doch ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Und nach kurzer Zeit &#8220;Halt se&#8221;&#8230; Die Anzahl Schweizer Flaggen nimmt überproportional zu, je weiter die Grenze hinter einem liegt. Dies gilt auch für Schießplätze aller Art. Manch Wanderweg bietet ein Schild, welches vor einem solchen Örtchen warnt. Damit nicht genug ist dort eine Karte vorhanden, welche eine &#8220;Umgehung&#8221; eingezeichnet hat. Darunter befinden sich die Termine der nächsten Schießübungen, an welchem dann die Umgehung zu benützen ist. Beinahe könnte der Eindruck entstehen, die Eidgenossen bewachen da irgendetwas Wertvolles. Nach einem Viertel des Weges standen die Wackeren am Ostende des Walensees. Burger mit Pommes zu Mittag hob die Laune und der Marsch konnte weitergehen. Der Weg führte zum Großteil am Ufer, teilweise an der Autobahn entlang und auch ab und zu in den Wald oberhalb des Sees. Leider kam Mulan langsam an seine Grenzen. Anfangs wurde noch gescherzt, jedoch nachdem selbst eine kleine Stiege nach der Kaffeejause zur Qual wurde, kamen erste Zweifel auf und bald darauf wurde nach gut 30 km der K-N-M-Punkt (Kann-nicht mehr-Meilenstein) erreicht. Die Aufgabe war sicher bitter, doch die Strapazen waren deutlich sichtbar. Kein Wunder, mehr als 60 km wurden bisher zurückgelegt. Der &#8220;Qualensee&#8221; wurde von nun an zu Dritt entlang marschiert. Zum Teil führte der Weg durch eigens für Fußgänger und Radfahrer angelegte Stollen (inklusive neuem Asphalt und Beleuchtung). Am Ende waren wir dann doch noch länger als gedacht unterwegs und waren froh, in der Herberge anzukommen. Welche Ãœberraschung wartete auf uns: Das Restaurant war am Sonntag geschlossen! Bei den Schweizern ist auch im Gastgewerbe das Wochenende heilig!</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=312' title='DSC01276'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01276-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01276" title="DSC01276" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=313' title='DSC01282'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01282-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01282" title="DSC01282" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=314' title='DSC01286'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01286-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01286" title="DSC01286" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=315' title='DSC01290'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01290-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01290" title="DSC01290" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=316' title='DSC01299'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01299-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01299" title="DSC01299" /></a>
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<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=318' title='DSC01307'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01307-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01307" title="DSC01307" /></a>
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<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=321' title='DSC01315'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01315-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01315" title="DSC01315" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=322' title='DSC01317'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/DSC01317-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="DSC01317" title="DSC01317" /></a>

<p>Dritter Tag: Einsiedeln am Fuße des Mount &#8220;Halt-se&#8221;<br />
Nach entspannendem Schlaf brachen die Verbliebenen zur letzten Etappe nach Einsiedeln auf. Herrlich, die Schweizer Speis-und-Trank-Gilde hatte ja verlässlich geschlossen und so musste, um Nahrung zu finden, ein Umweg zu einer Autobahnraststätte eingeschlagen werden. Dort wurde so richtig zugelangt, die Rechnung vorsichtshalber nicht näher betrachtet. Das erste Drittel des Weges hatte keine großen Hürden für uns parat. Außer etwas interessanten Wegweisern in und um das Örtchen &#8220;Lachen&#8221;, welche darauf hinwiesen, dass in 10 Minuten weitere Wegweiser zu finden sind. Zum ersten Mal richtig bergauf ging es dann zu einer Anhöhe, welche einen traumhaften Blick auf den Zürichsee bot. Ein weiterer Blick hinter uns ließ jedoch das Problem des Tages erkennen: Wolken, viele davon wirklich schwarz. Somit war die Herausforderung klar: Einsiedeln erreichen, bevor das Gewitter uns eingeholt hatte. Zu Beginn waren das Tempo und die Motivation bescheiden. Doch nach dem Mittagessen ging es zur Sache. Laut Wegweiser war Einsiedeln noch etwa 5:30 Stunden entfernt. Wie von der Tarantel gestochen wurde losmarschiert. Je nach aktueller Lage wurde die Führungsaufgabe ständig gewechselt, um die Schrittgeschwindigkeit hoch zu halten. Leider war der Weg steil und von ständigem Wechsel zwischen hinauf und bergab geprägt. Am Ende standen 42 km und über 1500 Höhenmeter zu Buche. Kurz vor Einsiedeln erhellte den Wandersmann ein traumhaften Blick auf den Sihlsee sowie auf eine prächtige Bergkulisse, dessen markantester Berg zum Mount &#8220;Halt-se&#8221; erklärt wurde. Wer dort auf den Gipfel gelangen sollte, darf der ganzen Welt einen kurzes &#8220;Halt se&#8221; übermitteln. Uns war der Weg nach Einsiedeln genug. Schlussendlich konnte die Zeit auf unter 3 Stunden reduziert werden. Stolz dieser Leistung hatten wir uns ein Bier (sehr hübsche Kellnerin!) verdient und ließen die letzten drei Tage kurz Revue passieren. Für mich war hier mein Endpunkt. Wuz begleitete Spitzle noch zwei weitere Tage. Anfang November erreichte Spitzle nach ca. 3100 km Santiago de Compostela!</p>
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		<title>Sankt Frequenz 2010 (10 Jahre FM4 &#8211; Frequency-Festival)</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 18:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Prelog Ich erinnere mich, wage erwähnt zu haben, eigentlich kein großer Festivalgeher zu sein. Aber es gibt dann doch Situationen, welche die eigene Meinung durchaus zu ändern im Stande sind. Die Aussicht, Muse und die Toten Hosen gleichzeitig erleben zu dürfen, ließen mich schwach werden. Die Vorbereitungen liefen eigentlich recht zügig. Leider mussten Christoph und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prelog</strong></p>
<p>Ich erinnere mich, wage erwähnt zu haben, eigentlich kein großer Festivalgeher zu sein. Aber es gibt dann doch Situationen, welche die eigene Meinung durchaus zu ändern im Stande sind. Die Aussicht, Muse und die Toten Hosen gleichzeitig erleben zu dürfen, ließen mich schwach werden.</p>
<p>Die Vorbereitungen liefen eigentlich recht zügig. Leider mussten Christoph und ich auf sein 1,5-Mann-Zelt zurückgreifen, da sich eine andere Gelegenheit nicht ergeben hat. Zu dem Zeitpunkt konnte ich den Kuschelfaktor noch gar nicht richtig einschätzen. Wurscht -&gt; Tom und Sissi, aufgewachsen in der Gegend von St. Pölten, übernahmen den Zeltaufbau. Der eigentliche Schmäh lag jetzt darin, dass beide Zelte schon einen Tag vor dem Festival aufgebaut wurden. Dies garantierte einen sehr günstig gelegenen Zeltplatz.</p>
<p><strong>Donnerstag, Erster Tag</strong></p>
<p>Die Anreise gestaltete sich sehr angenehm. Linda fuhr mit dem Auto zum Ort des Geschehens und gab Christoph und mir eine Mitfahrgelegenheit. Der Weg war auf Grund von Autobahn, Muse aus dem Radio und linker Überholspur recht zügig bewältigt. Kurze Zeit nach Abfahrt fanden wir uns am hinteren Ende der Eingangsschlange wieder. Es ist jedesmal erstaunlich, welche Ressourcen erfahrene Festivalbesucher, z.T. mit Sackwagen, regelrecht herankarren. Nur der eigene Durst wird bei Anblick von Paletten von Bier nicht geringer, ehrlich!</p>
<p>Ebenfalls nur wenig später erreichten wir unser Zelt. Komisch, aufgebaut sah es sogar noch kleiner aus. Mehrere andere Zelte bildeten mit unserem zusammen quasi einen Kreis und in der Mitte, im Schatten eines Baumes, blieb ein größerer Platz zum Verweilen, herrlich! Leider mussten wir erfahren, dass die Stühle sowie der Tisch von Tom und Sissi schon in der Nacht vor dem eigentlichen Start geklaut wurden. Den Frust mussten beide dann mit Alkohol behandeln, was wir nicht alleine zulassen konnten. Bald war vor allem Christoph nicht mehr zu halten: Auf zum Musikgeschehen. Den Anfang gab &#8220;Peaches&#8221;. Eine komplett wahnsinnige Künstlerin, die es fertig gebracht hat, dass ihr nicht komplett von einem/einer komplett nackten Transsexuellen die Show gestohlen wurde. Ich war stark baff. Aber he, der/die/das konnte tatsächlich Busen und Gemächt gleichzeitig wedeln lassen! Das nächste Highlight war dann Skunk Anansie (Hedonism) und vor allem deren Sängerin Deborah Anne Dyer. Geniale Stimme und eine tolle Performance haben schwer beeindruckt. Zum Schluss kam der Auftritt von Muse: Eineinhalb Stunden Rock was geht. Genial! Zum abschließenden Feierabend wiesen ganz freundliche Sicherheitsbeauftragte den braven Besucher sanft Richtung Ausgang. Nach weiteren Getränken mit lustigen Gestalten war die Zeit reif, den Kuschelfaktor des Zeltes zu testen!</p>
<p><strong>Freitag, Zweiter Tag</strong></p>
<p>In so einem kleinen Zelt geht es durchaus heiß her, vor allem wenn die  Sonne darauf knallt. 9 Uhr, Hitze, Brand und alle Zustände verlangten  ein schleuniges &#8220;Ausdemzeltgehen&#8221;. Wach und verkatert ward die Idee  geboren, duschen zu gehen. Vor den Duschen ließ die Genialität dieses  Gedankens leider schnell nach. Am Rückweg dann die nächste grenzgeniale  Idee: Baden im Fluss Traisen, um das Duschen zu ersetzen. Badehose  angezogen konnte an Hand des wilden Zitterns erster Wagemutiger  beobachtet werden, dass die Wassertemperatur jetzt nicht Thermalniveau  erreicht haben dürfte. Als Christoph dann kurz nach Erreichen der  Kniehöhe ein etwas verzerrtes Gesicht erkennen ließ, war mein Entschluss  gefasst, einfach gleich kopfüber hineinzuspringen. Dieses Gefühl von  absoluter Frische, etwa eine halbe Sekunde lang, ist kaum zu  beschreiben. Das Auftauchen und erstmals tiefe Luftholen sind ebenfalls  nur schwer in Worte zu fassen. Ein Versuch wäre: Arktisch!</p>
<p>Sauber und hellwach wurde der Nachmittag damit verbracht, gemütlich zu  speisen und zu trinken. Relaxen wurde ganz groß geschrieben. Ich  begleitete Tom und Sissi, dessen Schwester zu besuchen. Tom war der  Meinung, dass ich die Bierdose vor der Ankunft hätte austrinken können.  Tja. Viel wichtiger war ihm aber, schnell bei der Rückfahrt weiteren  Alkohol einzukaufen. Leider waren die auftretenden Musiker an diesem  Abend allesamt nicht mein Fall bzw. haben mich wenig aus der Reserve  gelockt. Mein Fazit war daher: Nix Massive Attacke, eher massiv  langweilig. Geschmäcker sind verschieden.</p>

<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=295' title='CIMG4860'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4860-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4860" title="CIMG4860" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=296' title='CIMG4863'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4863-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4863" title="CIMG4863" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=297' title='CIMG4882'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4882-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4882" title="CIMG4882" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=298' title='CIMG4888'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4888-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4888" title="CIMG4888" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=299' title='CIMG4894'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4894-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4894" title="CIMG4894" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=300' title='CIMG4912'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4912-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4912" title="CIMG4912" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=301' title='CIMG4925'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4925-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4925" title="CIMG4925" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=302' title='CIMG4960'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/CIMG4960-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="CIMG4960" title="CIMG4960" /></a>
<a href='http://www.einervonvielen.com/wordpress/?attachment_id=303' title='Foto0093'><img width="150" height="150" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/Foto0093-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto0093" title="Foto0093" /></a>

<p><strong>Samstag, dritter Tag</strong></p>
<p>Das Aufstehen ähnelte doch stark dem vom Freitag. Nur zogen wir die Dusche diesmal der Traisen vor. Im Laufe des Tages wurde ich irgendwann doch dazu überredet, an einem für mich neuartigen &#8220;Trinkspiel&#8221; teilzunehmen.</p>
<p><strong>Exkurs &#8211; Das Trinkspiel:</strong></p>
<p><em>Zwei Teams treten gegeneinander an und stehen sich im Abstand von ca. 6 m gegenüber. In der Mitte wird ein Turm (meist aus leeren Bierdosen) aufgestellt. Es wird geknobelt, wer beginnen und damit werfen darf. Es ist immer abwechselnd ein Teammitglied der Werfer bzw. auf der anderen Seite der Ingenieur. Trifft der Werfer nicht, so ist die andere Mannschaft an der Reihe und darf ihrerseits werfen. Wird der Turm getroffen, so muss der Ingenieur des Gegners den Turm aufbauen. Als Belohnung darf das Team rund um den Werfer so lange aus der Bierdose trinken, bis der Ingenieur den Turm wieder aufgebaut hat und bei seinem Team zurück ist. Hat jemand sein Bier leer, so geht er zur Seite und feuert sein Team an. Jenes Team, welches alle Bierdosen ausgetrunken hat, ist das Siegerteam und bekommt nochmal ihren Bierverbrauch in vollen Dosen ausgehändigt. Verschüttet jemand seine Dose (welche immer am Boden zu stehen hat), so muss er diese komplett austrinken und mit einer neuen, vollen Dose weiterspielen. Ist alles in allem doch simpel, oder?</em></p>
<p>Nach drei gewonnen Spielen war mein Magen wirklich voll und ich hatte länger zu tun, die Gewinne zu konsumieren. Glücklicherweise gab es Wodka zum Verdauen. Irgendwann wurde es dunkel (um mich) und mein persönliches Highlight lag vor mir: Die Toten Hosen. Endlich. Das Konzert dauerte zwei Stunden (!) und die Band spielte alle Hits &#8211; unvergesslich!!!</p>
<p>Nach einer weiteren, kuscheligen Nacht und einem dritten harten Aufwachen wurde die Heimreise angetreten. Müde, abgekämpft aber glücklich trafen wir in unserer WG ein und waren doch froh, dem Zelt adieu sagen zu können!</p>
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		<title>Der 24-Sekunden-Apparat</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 18:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>m_heinisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem durfte ich seit sehr langer Zeit wieder einmal am Schreibertisch eines Basketballmatches platznehmen. Grund dafÃ¼r war, dass jedes Team entweder den Schreiber oder die Zeitnehmer der Partie stellen musste. Eine Zeitnahme betrifft immer die laufende Spielzeit als auch die 24-Sekunden-Schussuhr. Leider hat unser Team diesen Umstand etwas verschlafen. Einig waren wir uns schlieÃŸlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem durfte ich seit sehr langer Zeit wieder einmal am Schreibertisch eines Basketballmatches platznehmen. Grund dafÃ¼r war, dass jedes Team entweder den Schreiber oder die Zeitnehmer der Partie stellen musste. Eine Zeitnahme betrifft immer die laufende Spielzeit als auch die 24-Sekunden-Schussuhr. Leider hat unser Team diesen Umstand etwas verschlafen. Einig waren wir uns schlieÃŸlich (auch mit dem Gegner), dass zwei unserer Mannschaft die Zeitnehmerposten besetzt hielten und diese jedes Viertel getauscht wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><img class="size-thumbnail wp-image-279  aligncenter" title="24SekApp" src="http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-content/24SekApp-150x150.jpg" alt="24SekApp" width="150" height="150" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich durfte wÃ¤hrend des ersten Viertels die 24 Sekunden pro Angrif messen. Jetzt der Witz an diesem Tag. FÃ¼r solch eine Aufgabe muss ein GerÃ¤t gerade einmal von 24 bis 0 herunterzÃ¤hlen kÃ¶nnen <img src='http://www.einervonvielen.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt=':o' class='wp-smiley' /> . Noch unfassbarer, ein Stop als auch ein Neustart der Zeit mÃ¼ssen mÃ¶glich sein. Ich glaube, ich habe das Sowjet-Modell aus der Besatzungszeit bedient. Gut, es hatte einen Schalter und einen Knopf. Eigentlich sind dies die minimal benÃ¶tigten EingabemÃ¶glichkeiten. Es fÃ¤llt mir schwer zu beschreiben, was fÃ¼r ein riesen Metallkasten vor mir stand, daher habe ich ein Foto davon gemacht. Unfassbar &#8230;</p>
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